SER der Bonifatiusschule I erfreut über die Entwicklung in der Standortdebatte

 

Der Schulelternrat der Bonifatiusschule 1 begrüßt die am 27.08.2020 gefällte Entscheidung des Schulausschusses, die Debatte um einen Standortwechsel noch einmal zu öffnen. Damit rückt die vom SER angestrebte innenstadtnahe Lösung für die Boni 1 wieder in greifbare Nähe.

 

In der Schulausschusssitzung ging es um den Tagesordnungspunkt 6: Umzug der Bonifatiusschule 1 nach Geismar in die Räume der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule.

 

In Vorfeld waren vom SER der Boni 1 noch einmal die Argumente und Bedenken an alle Ratsmitglieder gegangen. Auch äußerte sich die Rektorin der Adolf-Reichwein Grundschule, Frau Pasternak in ihrer Stellungnahme kritisch zum geplanten Umzug der Boni 1 in die benachbarte KKS. Seit Anfang des Jahres gab es viele eindringliche Stimmen gegen die Verlegung der Boni 1 (Offener Brief des SER Astrid-Lindgren-Schule, Offener Brief des Dechanten Wigbert Schwarze und St. Michael-Pfarrer Ludger Joos SJ, Protestaktionen der SchülerInnen und Eltern der Boni 1), die sich nun berücksichtigt finden.

 

Nach zwei Änderungsanträgen von CDU und Grünen wurde in einer sachlichen Diskussion beschlossen, die Boni 1 nicht nach Geismar in die KKS zu verlegen. Allerdings ist auch keine langfristige Perspektive in der Bürgerstraße 52 gegeben. Stattdessen muss nun von der Verwaltung geprüft werden, ob ein Gebäudetausch mit der Bonifatiusschule 2 oder ein Umzug in die ehem. Voigtschule machbar wäre oder ein anders, zentral gelegenes Gebäude in Frage käme.

 

Der SER, der offen für einen alternativen innenstadtnahen Standort zur Bürgerstraße 52 ist, freut sich darüber, dass die Stadt nun Alternativen zum bisherigen Umzugsplan prüft. Wichtig ist, dass dieser Prozess der Standortfindung die Elternschaft der Boni 1 weiterhin einbezieht und zügig voranschreitet. Im Rahmen eines Runden Tisches oder einer regelmäßig tagenden Projektgruppe könnten die verschiedenen Akteure ihre Interessen und Expertisen besser zum Ausdruck bringen. Außerdem stiften solche Beteiligungsprozesse gerade bei strittigen Verfahren eine höhere Legitimität kommunalpolitischer Entscheidungen, dies zeigen bereits durchgeführte Stadtentwicklungen deutlich. Eine weitere Beteiligung der Elternschaft der Boni 1 ist u. E. essenziell.

 

 

 

Der Schulelternrat der Bonifatiusschule 1